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In founding a startup, there are a number of challenges to expect. In this post, Founder Institute Munich local leader, Claudia Schaller, shares her insights on how to avoid these issues and launch a company as smoothly as possible.

Written by Claudia Schaller, PhD


Das Gründen eines erfolgreichen Startups ist alles andere als leicht. Somit ist es nicht verwunderlich, dass viele innovative Ideen bereits im Frühstadium auf der Strecke bleiben. Prinzipiell gilt: je schwieriger die Aufgabenstellung, desto grösser das Risiko des Scheiterns und desto höher die Wahrscheinlichkeit zur Prokrastination. Wo und wie soll man/frau anfangen? Die Schritte zur Gründung sind komplex, erfordern Wissen, Intuition und ein etabliertes Netzwerk. Business Pläne müssen erstellt, Zielgruppen definiert, MVPs gebaut und Go-to-market Strategien entwickelt werden. Ein passender Co-Founder muss her, ebenso das überzeugende Pitch Deck. Schliesslich die Hürde der Finanzierung und das Finden der passenden Investoren. Die Liste ist lang. Yes, founding a company is tough. 

HALT. STOP. DURCHATMEN.

Zusammen mit unserem Münchner Mentoren Netzwerk haben wir drei einfache Schritte ausgewählt die in kurzer Zeit die erste Basis zur Gründung schaffen können. 

1. Verbalisieren und Teilen der Idee & | 10 min 

Verbalisieren und Mitteilen der Idee sind die Bausteine für erstes Feedback. Schon das simple Verbalisieren einer Geschäftsidee die bisher nur in der abstrakten Gedankenwelt existierte ist nicht zu unterschätzen; und schliesslich die Grundlage für den Elevator Pitch. Dieser ist einer der wichtigsten Werkzeuge eines jeden Entrepreneurs und das nicht erst im späteren Stadium der Finanzierung. Von Anfang an muss die Geschäftsidee klar, präzise und für jedermann verständlich sein. Die Elemente sind: Was ist das Offering? Wer ist die Zielgruppe? Welches Problem wird gelöst? Was macht die Idee so besonders? Oftmals werden erst durch das Aussprechen Lücken im Konzept und im eigenen Verständnis aufgedeckt. “Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut verstanden” stammt von Albert Einstein. Durch das aktive Mitteilen kann erstes wertvolles Feedback von Freunden und Verwandten, vorausgesetzt unvoreingenommen, oder potentiellen Usern erhalten werden. Dabei ist es wichtig auch Negatives offen anzunehmen und konstruktiv umzusetzen. Und was ist wenn jemand die Idee “stiehlt”? Eine Idee allein ist wertlos, was zählt ist alleinig die erfolgreiche Umsetzung. Also, keine Angst vor “Dieben”.

To-do: Verbalisiere deine Idee, teile sie aktiv, frage nach erstem Feedback.

2. Visualisieren des Erfolg | 10 min 

Viele haben davon gehört, die wenigsten tun es: Visualisieren. Somit entgeht ihnen eine einfache Methode die sowohl unmittelbar wie auch langfristig einzigartige Ergebnisse hervorbringen kann. Für Top Athleten wie Kletterer Alex Honnold, die sich nicht nur körperlich sondern auch mental extremen Belastungen aussetzen, sind solche Techniken überlebenswichtig. Media Mogul und Entrepreneur Oprah Winfrey tituliert sich selbst als “Powerful Visualizer and Manifestor” und predigt “Create the highest, grandest vision possible for your life, because you become what you believe”. Ob Niederschreiben, Vision Boards oder reines Visualisieren, die Methoden sind vielfältig und bei allen spielt das Reticular Activating System (RAS) in unserem Gehirn eine wichtige Rolle. Auf was immer wir uns fokussieren, RAS filtert jeglichen Input dementsprechend und bestimmt somit welche Stimuli wir bemerken und welche nicht. So hilft uns RAS unbewusst relevante Informationen zu entdecken, richtige Leute kennenzulernen oder wichtige Chancen zu erkennen die genau zu dem Ziel führen welches wir durch Visualisieren vorab definierten. Dies funktioniert umso besser je detaillierter die Vision und je mehr Sinne dabei aktiv involviert sind. Wie sieht meine zukünftige Firma aus? Wie mein Schreibtisch an dem ich kreativ bin? Das Licht, die Geräusche, der Geruch? Wo werden die ersten Angestellten sitzen? Welche Eigenschaften hat der ideale Co-Founder? Wie fühlt es sich an erfolgreich zu sein und etwas Bedeutsames zu kreieren? 

To-do: Suche dir einen ruhigen Ort, stelle den Timer auf 10 Minuten, schliesse die Augen und visualisiere deinen Erfolg.

3. Bilden stabiler Beziehungen | 10 min 

Das richtige Netzwerk hat sowohl im beruflichen wie auch privaten Feld eine Schlüsselfunktion. Relevanter als Quantität, zu der soziale Netzwerke verleiten, ist dabei die Qualität der Beziehungen. Qualität beruht auf Ehrlichkeit, Authentizität und aufrichtigem Interesse für das Gegenüber. Auch, oder gerade wenn erstmal kein unmittelbarer Mehrwert zu erkennen ist. Die Einstellung “Wie kann ich Dir helfen” und nicht umgekehrt sollte bei jedem Meeting vorherrschend sein. Für Silicon Valley ist die Pay-Forward Mentalität charakteristisch und dort neben Kapital, Talent und Technologie einer der Verhaltensfaktoren für Innovation. Gerade early-stage Startups profitieren von einem stabilen Netzwerk; es gilt die Regel zwei bis drei neue, persönliche Kontakte pro Woche zu knüpfen. “Business is all about personal contact” erklärt Richard Branson. Gleichgesinnte können sowohl eine Quelle der Inspiration als auch Verbündete in schwierigen Zeiten sein. Nicht ganz unwichtig ist es Kontakte ausserhalb der gewohnten “Bubble” zu knüpfen. Oftmals entwickeln sich dadurch unerwartet neue Impulse die relevant für das eigene Business werden. Abschliessend praktische Ratschläge für das Networking: kurze, präzise Anfrage schicken die inkludiert warum ein Treffen sinnvoll ist. Flexibel bleiben bezüglich Ort und Zeit aber durchaus proaktiv Vorschläge einbringen. Im Vorfeld gut zu erreichende, ruhige Cafés und Restaurants recherchieren die für Meetings geeignet sind. Pünktlich sein, Smartphone auf silent, nach spätestens 45 Minuten das Treffen beenden. Nach dem Meeting Notizen auf dem Smartphone machen, vernetzen via Linkedin/XING und ein kurzes “Danke” email schicken.

To-do: Kontaktiere zwei Personen über email oder Linkedin und bitte sie um ein Meeting. 

Und was ist mit all den anderen komplexen Aufgaben wie Business Plan, Product Development, Pitch Deck, Finanzierung, Investoren und so weiter? Die Lösung dafür heisst Founder Institute.

Founding a company will still be tough - but worth it! 

 

*  *  *

Graduates of the Founder Institute are creating some of the world's fastest growing startups, having raised over 2BN in funding, and building products people love across over 200 cities worldwide.

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